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April 10, 2026
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"Meist verkĂźrzt wieder gegeben: âŚ"[Die] Zivilisation [ist] wie eine dĂźnne Eisschicht auf einem tiefen Ozean voller Chaos und Dunkelheit[.]"⌠Michael E. Mann, Moment der Entscheidung, Oekom, 2024, ISBN 978-3-98726-069-8, S. 201, weiteres Internet-Quellbeispiel"
""Ich bin fasziniert von der Vorstellung, dass unsere Zivilisation wie eine dĂźnne Eisschicht auf einem tiefen Ozean aus Chaos und Dunkelheit ist und dass in diesem Land alles Ăźberwältigend Gefährliche ans Tageslicht gekommen ist." (Ăbersetzung)"
""Sie Ăśffneten die Arme und riefen den Beladenen, den Verfolgten, den Kindern, ja den Kindern (!) zu: âKommt.â Ich finde das wunderbar. Ich bin stolz darauf. Nichts hat mich stolzer machen kĂśnnen als diese Geste. [...] Ich wĂźnsche mir, dass Sie stark bleiben. Dass Sie klarmachen, dass jeder zu uns kommen kann und Hilfe bekommt. Ich weiĂ, dass wir das bezahlen kĂśnnen, ich weiĂ, dass wir genĂźgend Platz haben, und ich weiĂ, dass jeder Mensch, der gerettet wird, jedes Risiko wert ist. Und ich stehe in diesem Fall an Ihrer Seite." â welt.de: Aus einem offenen Brief HauĂmanns vom 3. Dezember 2016 an Bundeskanzlerin Angela Merkel bezĂźglich ihrer FlĂźchtlingspolitik"
"Mich interessiert nicht, was in den Zeitungen steht. Ich probiere mich halb tot sieben Monate lang, schlafe nicht, fiebere, bringe mich um, während andere am Freitag zum Golfspiel fahren. Das ist der Unterschied."
"Ich trage zwar, seit ich fĂźnfzig bin, keine Bluejeans mehr, aber meine Träume sind immer noch Kinderträume. Ich erfĂźlle mir ununterbrochen den Traum, daĂ das Leben ein Märchen ist, in dem das Gute eindeutig gut und das Schlechte schlecht ist, und ich gehe bedingungslos davon aus, daĂ dieser Traum erlaubt ist, das heiĂt, ich vertrete ihn, wenn es sein muĂ, mit aller Brutalität und äuĂerstem Raffinement."
"Wer bei Tisch nur Liebe findet, // Wird nach Tische hungrig sein."
"So leb' denn wohl du stilles Haus! Wir ziehn betrĂźbt von dir hinaus."
"Scheint die Sonne noch so schĂśn, einmal muss sie untergehn."
"Das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alles gleich."
"Da streiten sich die Leut' herum. Oft um den Wert des GlĂźcks."
"BrĂźderlein fein, BrĂźderlein fein, musst mir ja nicht bĂśse sein!"
"Ich bin an die Orte gefahren, allein, und habe begriffen, dass man die Dinge kombinieren muss. Man muss wissen und sehen, und man muss sehen und wissen. Das eine ist vom anderen nicht zu trennen. Wenn Sie nach Auschwitz fahren, ohne etwas Ăźber Auschwitz und die Geschichte dieses Lagers zu wissen, sehen Sie nichts, verstehen Sie nichts."
"Es ist das wichtigste Ventil unseres Lebens! So wie wir schwitzen, wenn es uns zu heiĂ ist, lachen wir, wenn sich unser Emotions-Apparat Ăźberhitzt."
"NatĂźrlich ist es notwendig, Ăźber Gewalt zu sprechen. Aber audiovisuelle Medien leben von Bewegung und Attraktion. Gewalt unattraktiv darzustellen, aber trotzdem ihr die Wucht zu lassen, die sie nun einmal de facto hat â das ist extrem schwierig."
"[Man kann] einen Film, der so tut, als ob er Wirklichkeit abbildet, nicht mit Musik zukleistern. Die Musik in ârealistischenâ Filmen dient zur Kaschierung der Fehler des Regisseurs. [..] NatĂźrlich kann man sich Hitchcock ohne Bernard Herrmann genauso wenig vorstellen wie einen Italowestern ohne Musik, aber das sind Genrefilme. In einem sogenannten realistischen Film hat Musik nichts verloren."
"Ja, Martin Scorsese war ein Autorenfilmer und ist jetzt ein Kommerzfilmer, der vĂśllig uninteressant geworden ist. Nur die Ăśsterreichische Kritik feiert ihn noch. Die sind immer zwanzig Jahre hintennach."
"Ich weigere mich, es [das Filmemachen] als Industrieprodukt zu sehen. Wenn ich das tue, wenn ich dauernd mit dem Aspekt im Hinterkopf arbeite: 'Wieviele Zuschauer kann ich erreichen?', dann werde ich nichts VernĂźnftiges zusammenbringen, also fĂźr die Art von Film, die ich meine."
"Ich glaube aber nicht, dass ein einzelner Film eine Gewaltvorlage sein kann. Die Summe der Gewaltpornografie fĂźhrt zu einer Herabsetzung der Hemmschwelle. Man gewĂśhnt sich an Gewalt. Darin liegt die Gefahr."
"Ich glaube, als Filmemacher vergewaltigt man den Zuschauer. Und ich will ihn zur Selbständigkeit vergewaltigen. Ich will ihn dazu nÜtigen, selber zu denken. Ich will ihn mit Widersprßchen konfrontieren, die er selbst lÜsen muss. Ich will ihm keine LÜsung geben. Weil er dann schlagartig aufhÜrt zu denken."
"Das Mainstream-Kino entrealisiert, Ăźberdreht oder ironisiert Gewalt. âPulp Fictionâ ist dafĂźr ein Musterbeispiel. Wenn da der Kopf weggeblasen wird, herrscht ein Riesengelächter im Saal. Das ist perfekt gemachter Zynismus im Dienste der Verkaufbarkeit."
"Alle Filme, die mich in meinem Leben betroffen haben und die mir wirklich etwas bedeutet haben, waren Autorenfilme. Ich kenne tausend Industriefilme, da kĂśnnte ich sagen: Toll gemacht! Super! Unterhaltsam. Aber die sind mir da reingegangen und da raus. Die Filme â das ist ganz persĂśnlich gesagt â, die mich betroffen haben, waren immer Autorenfilme, und die sind unter anderen Voraussetzungen angetreten. Die sind nicht unter der Voraussetzung angetreten, Geld einzuspielen."
"Ich schäm mich fßr die Menschen, die sich von Mächtigen treten lassen. Sie tun mir leid, aber dann wßrde ich sie am liebsten blutig prßgeln, die Esel."
"Blutbßcher sind wir Leiber alle; wo man uns aufschlägt: lesbar rot."
""Ăsthetik allein genĂźgt nicht"
""manche der schĂśnsten Orte auf der Welt liegen auf dem KĂśrper deiner Frau." Paul Auster: Winter Journal. Reinbek bei Hamburg 2012, Seite 186, Ăźbersetzt von Werner Schmitz ISBN 978-3-498-00087-5."
"" Dein Vater wäre so ein wunderbarer Mann"
"Tatsache ist: Geld ist eine Fiktion. Es ist nicht wirklich, sondern etwas, woran wir glauben."
"Selbst, wenn wir allein sind, werden wir von den Menschen bewohnt, die uns gemacht haben."
"Es gibt ja auch SchÜnheit im Hässlichen. Also, BeschÜnigung auf dem Theater finde ich furchtbar."
"Wenn ich einen Film beginne, dann denke ich zu Beginn nicht thematisch. Ich versuche so konkret wie mĂśglich zu denken [âŚ]. Was ich unbedingt zu vermeiden versuche, ist, in irgendeiner Hinsicht zu abstrakt zu werden. [âŚ] Man kann Abstraktionen und Konzepte nicht mit der Kamera aufnehmen [âŚ]"
"Ich will nicht zu viele Worte darĂźber verlieren â wenn man nicht gerade ein Dichter ist, werden die Dinge oft kleiner, wenn man Ăźber sie spricht."
""Also, man kann sich in einen Sessel setzen"
"Es gibt so viel Geheimnisvolles, wenn man ein Kind ist. [âŚ] Mit dem Erwachsenwerden glauben wir die Gesetze zu verstehen, doch in Wirklichkeit erleben wir eine Verarmung der Phantasie."
""Manche Leute [âŚ] denken Ăźber Tausende von Meilen, groĂe Probleme und Zusammenhänge nach. Das läĂt mich vĂśllig kalt. Ich denke lieber Ăźber eine traute Umgebung nach"
"Du musst ja nicht leiden, um Leid im Film zu zeigen. Du kannst Dinge verstehen."
"Das Kino kann die Zuschauer in eine Welt jenseits des Intellekts entfĂźhren, in der sie sich ganz und gar ihrer eigenen Intuition anvertrauen mĂźssen. Es geht nicht darum, etwas zu verstehen, sondern darum, etwas zu erfahren."
"Ohne Berlin mag ich nicht mehr sein. KĂśnnte sein, dass mich die Stadt nie wieder los wird."
""Berlin ist eben ein Mythos. Die LuftbrĂźcke, die Mauer, der Kalte Krieg, die MauerĂśffnung, die Wiedervereinigung"
"Falten machen einen Mann männlicher, eine Frau älter."
"Ich wusste sehr frĂźh, dass ich beim Film arbeiten will. Aber ich wusste auch, dass ich mein Leben beschĂźtzen muss, damit es mir nicht entrissen wird."
"Ich kann nicht an Gott glauben, wenn es keinen wissenschaftlichen Beweis fĂźr die Existenz eines hĂśheren Wesens und SchĂśpfers gibt."
"Ich fĂźhle mich schwach, unsicher und abgekämpft. Ich fĂźhle mich nicht stark, ich fĂźhle mich, als hätte ich keinen Ăberblick darĂźber, was ich mache. Vielleicht ist das das Geheimnis meines Erfolges."
""Viele bedeutende Dramatiker waren auch Schauspieler"
"Stßrbe der Snobismus, wäre das Lachen der Leidtragende."
"In der rätselhaften Welt des Kinos wächst die Feigheit proportional der Menge des investierten Geldes."
"Ich bereue nichts. Damit verschwendet man nur Zeit, die immer wertvoller wird."
"Es sind die Zweifel, die die Menschen vereinen. Ihre Ăberzeugungen trennen sie."
"Ein Philosoph ist ein Mann, der in Ermangelung einer Frau die ganze Welt umarmt."
"Der Engländer wiegt sich gern in dem Glauben, er kÜnne ßber sich selbst lachen. Das tut er jedoch nur, um anderen den Spaà daran zu verderben, ßber ihn zu lachen."
"Ab und an sind die Vereinigten Staaten ungefähr so elegant wie ein Elefant beim Spitzentanz."