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April 10, 2026
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""In diesem Fall besteht die Moral dieser Geschichte nicht darin, unschuldige kleine Mädchen sollten finstere Wälder meiden, in denen bĂśse WĂślfe herumlaufen, sondern sie lautet etwa: WĂślfe sollten sich vor unschuldig dreinschauenden kleinen Mädchen und ihren GroĂmĂźttern hĂźten"
"Wenn Hamlet plÜtzlich anfängt, Zeilen aus einem ganz anderen Drama zu sprechen, dann muà auch Ophelia ihren Text ändern, um dem Ganzen einen Sinn zu geben, und die Vorstellung verläuft danach in ganz anderen Bahnen. Es kÜnnte passieren, daà die beiden dann gemeinsam fortgehen, anstatt ständig um das Schloss herumzuschleichen. Das mag vielleicht ein schlechtes Stßck sein, vermutlich ist es aber ein besseres Leben"
"Das Gehirn ist das einzige Organ, bei dessen Transplantation jeder lieber der Spender ist als der Empfänger"
"Wenn Kinder und Jugendliche ihren Nachmittag mit PC-Spielen verbringen, finde ich das sehr bedenklich. Sie lernen da im gßnstigsten Fall Unnßtzes, im schlimmsten Fall fßr die Gesellschaft und fßr sich Gefährliches. Denn sie lernen, weil das Gehirn immer lernt, wenn es gebraucht wird."
"Unser Gehirn lernt immer. Es tut nichts lieber und kann gar nicht anders! Ein Leben lang."
"Bildschirmmedien machen dick, unaufmerksam, senken die Leistung in der Schule und fßhren zu mehr Gewalt in der realen Welt. Wer das anzweifelt, hat entweder die wissenschaftlichen Studien dazu nicht gelesen oder lßgt. Das muss man zunächst einmal festhalten. Es ist einfach so, wie ich gerade eben gesagt habe."
"Unser Herrgott hat sonderbare Kostgänger auf seiner Erde, und wunderliche Käuze gibt's in allen Ständen und Berufen; aber die bunteste Gesellschaft finden wir doch unter uns Aerzten."
"Nichts ist subjektiver als eine Objektivität, die gegen die eigene Subjektivität blind ist."
"Unsere Psychologie muĂ ans Leben heranreichen, sonst bleiben wir einfach im Mittelalter stecken."
"Man sieht, was man am besten aus sich sehen kann."
"Man kann leicht verstehen, warum Menschen dazu neigen, die Botschaft ihrer Träume zu ignorieren oder sogar abzulehnen. Das Bewusstsein widerstrebt von Natur aus allem Unbewussten und Unbekannten."
"Gatten lassen sich gegenseitig ihre Unbefriedigung entgelten."
"FrĂźher oder später werden sich Atomphysik und Psychologie des UnbewuĂten in bedeutender Weise annähern, da beide, unabhängig voneinander und von entgegengesetzter Seite, in transzendentales Gebiet vorstoĂen, jene mit der Vorstellung des Atoms, diese mit der des Archetypus."
"Es gibt sehr viel mehr Menschen, die Angst vor dem UnbewuĂten haben, als man erwarten wĂźrde. Sie haben schon Angst vor dem eigenen Schatten. Kommt man gar zu Anima und Animus, so steigert sie sich zur Panik."
"Dummheit, SĂźnde, Krankheit, Alter und Tod bilden nach wie vor die dunkle Folie, von der sich des Lebens heiterer Glanz abhebt."
"Die erdrĂźckende Mehrzahl der Menschen ist gänzlich unfähig, sich indviduell in die Seele eines anderen zu versetzen. Dies ist saogar eine ganz seltene Kunst, die nicht einmal allzuweit reicht. Auch der Mensch, den wir am besten zu kennen vermeinen, und der uns selber bestätigt, daĂ wir ihn restlos verstehen, ist uns im Grunde genommen fremd. Er ist anders. Und das ĂuĂerste und Beste, was wir zu tun vermĂśgen, ist dieses Andere wenigstens zu ahnen, zu achten, und uns vor der gewaltigen Stupidität, es deuten wollen, zu hĂźten."
"Der Anblick des BĂśsen zĂźndet BĂśses in der Seele an. Das ist unvermeidlich."
"Das Individuum, das nicht in Gott verankert ist, vermag der physischen und moralischen Macht der Welt auf Grund seines persĂśnlichen DafĂźrhaltens keinen Widerstand zu leisten. Dazu bedarf der Mensch der Evidenz seiner inneren, transzendenten Erfahrung, welche allein ihn vor dem sonst unvermeidlichen Abgleiten in die Vermassung bewahren kann."
"Das Christentum gab eine bestimmte Richtung unter AusschlieĂung aller anderen mĂśglichen Richtungen."
"Wie kĂśnnen wir uns gegenseitig das Leben erleichtern? [...] Sehr viel GĂźte also und ein wenig Humor â das ist das Rezept."
"Hätte das Leben keinen tieferen Sinn, als unser kleiner Verstand zu fassen vermag, so lohnte es nicht, dieses Leben zu leben."
"Vieles, was nach auĂen als AnmaĂung und Hochmut erscheint, ist in Wirklichkeit Unsicherheit oder gar Angst."
"Ich habe einen berĂźhmten Psychiater gekannt, der hat die Philosophie fĂźr bloĂes Geschwätz, und einen berĂźhmten Philosophen, der hat die Chemie fĂźr eine gehobene Kochkunst gehalten."
"Solange man das Leben noch fßr unerschÜpflich und den Tod fßr eine schlechte Angewohnheit der alten Leute hält, lÜsen wir uns alle ohne jedes schmerzhafte Gefßhl von dem Bisherigen los."
"UngewiĂ zwar ist es, ob in der Freiheit die Wahrheit sich verwirklicht. GewiĂ aber ist, daĂ unter Zensur sie verkehrt wird."
"Der biblisch fundierte Absolutheitsanspruch der Kirchen steht ständig auf dem Sprung, von neuem die Scheiterhaufen fßr Ketzer zu entflammen."
"Wir alle, die wir durch tausend und abertausend glĂźckliche Zufälle oder Gotteswunder â wie immer man es nennen will â mit dem Leben davongekommen sind, wir wissen es und kĂśnnen es ruhig sagen: die Besten sind nicht zurĂźckgekommen (Hervorhebung des Autors)."
"⌠in den Worten von Nietzsche âWer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie.â Man musste also den Lagerinsassen, sofern sich hie und da einmal die Gelegenheit hierzu bot, das âWarumâ ihres Lebens, ihr Lebensziel, bewusst machen, um so zu erreichen, dass sie auch dem furchtbaren âWieâ des gegenwärtigen Daseins, den Schrecken des Lagerlebens, innerlich gewachsen waren und standhalten konnten."
"Wer von denen, die das Konzentrationslager erlebt haben, wĂźĂte nicht von jenen Menschengestalten zu erzählen, die da Ăźber die Appellplätze oder durch die Baracken des Lagers gewandelt sind, hier ein gutes Wort, dort den letzten Bissen Brot spendend? Und mĂśgen es auch nur wenige gewesen sein â sie haben Beweiskraft dafĂźr, daĂ man dem Menschen im Konzentrationslager alles nehmen kann, nur nicht: die letzte menschliche Freiheit, sich zu den gegebenen Verhältnissen so oder so einzustellen. Und es gab ein ÂťSo oder soÂŤ (Hervorhebung des Autors)!"
"Wie oft sind es erst die Ruinen, die den Blick freigeben auf den Himmel."
"Sinn muĂ gefunden, kann aber nicht erzeugt werden."
"Sinn kann nicht gegeben, sondern muss gefunden werden."
"Mensch sein heiĂt ja niemals, nun einmal so und nicht anders sein mĂźssen, Mensch sein heiĂt immer, immer auch anders werden kĂśnnen."
""Tatsächlich ist die Freiheit die halbe Wahrheit. Freisein ist der negative Aspekt eines Phänomens, dessen positiver Aspekt Verantwortlichsein heiĂt. Freiheit schlägt in WillkĂźr um, wenn sie nicht im Sinne von Verantwortlichkeit gelebt wird. Und das ist auch der Grund, warum ich dafĂźr zu plädieren pflege, daĂ der Freiheitsstatue an der OstkĂźste das Pendant errichtet werde, nämlich eine der Verantwortlichkeit an der WestkĂźste." Frankl, V. E. (1979). Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn. (n.p.): Piper, S. 64"
""Es gibt nichts auf der Welt, das einen Menschen so sehr befähigte, äuĂere Schwierigkeiten oder innere Beschwerden zu Ăźberwinden,"
"Eine allgemein gĂźltige, fĂźr alle verbindliche Lebensaufgabe muĂ uns in existenzanalytischem Aspekt eigentlich unmĂśglich erscheinen. In dieser Sicht ist die Frage nach ÂťderÂŤ Aufgabe im Leben, nach ÂťdemÂŤ Sinn des Lebens â sinnlos. Sie mĂźĂte uns vorkommen, wie etwa die Frage eines Reporters, der einen Schach-Weltmeister interviewt: ÂťUnd nun sagen Sie, verehrter Meister â welches ist der beste Schachzug?ÂŤ"
"Die geistige Freiheit des Menschen, die man ihm bis zum letzten Atemzug nicht nehmen kann, läĂt ihn auch noch bis zum letzten Atemzug Gelegenheit finden, sein Leben sinnvoll zu gestalten.(Hervorhebung des Autors)!"
""Die Aufgabe wechselt nicht nur von Mensch zu Mensch"
"Der Nationalsozialismus hat den Rassenwahn aufgebracht. In Wirklichkeit gibt es aber nur zwei Menschenrassen, nämlich die "Rasse" der anständigen Menschen und die "Rasse" der unanständigen Menschen. Und die "Rassentrennung" verläuft quer durch alle Nationen und innerhalb jeder einzelnen Nation quer durch alle Parteien."