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April 10, 2026
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"âDie PhĂśnizier haben das Geld erfunden. Sehr gut. Aber warum so wenig?â â Deutsche Ăbersetzung zitiert nach Die schĂśnsten BĂźcher der Deutschen Demokratischen Republik des Jahres 1973, S. 44."
"âEs wird sich ein der Welt unbekanntes Volk erheben, von dem die Geschichte längst nicht mehr schreibt. Und dieses Volk wird wieder sein Land pflĂźgen und mit Schiffen die Meere befahren. Dann wird sich die Welt erinnern, daĂ in längst vergangenen Zeiten ein Volk gelebt hat, und sie wird sich wundern, daĂ es wieder lebt.â"
"Wenn Deutschland noch einmal Europa destabilisiert, in welcher Form auch immer, dann wird Deutschland nicht mehr geteilt, sondern von der Landkarte gefegt werden. Ost und West haben die notwendige Technik, um dieses Verdikt auch vollstrecken zu kÜnnen. Wenn Deutschland wieder anfängt, bleibt keine andere LÜsung."
"Das ist ein verfluchter Ort. 1940 war dort die Elite des Vorkriegspolens ermordet worden, jetzt starb dort die Elite der Dritten Republik"
"" Wenn ich jemanden umgebracht hätte, wäre das fßr die Presse nicht so spannend gewesen, verstehen Sie? Aber ... Ficken, verstehen Sie, und die jungen Mädchen. Richter wollen junge Mädchen ficken. Geschworene wollen junge Mädchen ficken"
"Der VerrĂźckte schreibt, und der Flegel antwortet nicht. Das nennt man Korrespondenz."
"Mein Ideal ist, zur Kindheit heranzureifen. Das wäre erst die wahre Reife."
"Hat der Leser etwas von gleichlaufenden und zweigleisigen Zeitsträngen gehÜrt? Ja, es gibt Nebengleise der Zeit, ein wenig illegal und problematisch, doch wenn man solche Konterbande mit sich fßhrt wie wir, ein ßberzähliges Ereignis, das nicht einzureihen ist, darf man nicht wählerisch sein."
"Damals lernte ich verstehen, warum die Tiere HÜrner haben. Sie enthielten alles Unverständliche, das in ihrem Leben nicht unterzubringen war, die wilde und zudringliche Laune, den geistlosen und blinden Starrsinn."
"Auch das Leben, das junge und zarte Leben, aus der vertrauten Dunkelheit, aus der kuschelnden Wärme des mĂźtterlichen SchoĂes in die groĂe, die fremde Welt entlassen, wie schrumpft es zusammen und geht es zurĂźck, wie zĂśgert es von Abneigung und Unlust, dieses Unternehmen, das man ihm anbietet zu akzeptieren."
"Der Vater soll seinen entarteten Sohn, der die Wßrger seiner Landsleute verherrlichte, verflucht haben. Er starb bald irgendwo in jenen Räumen, wo tausend Meilen eine kleine Entfernung sind. Die Mutter und die Schwester fßhrten das schwere Leben von Sklavinnen. Zur selben Zeit hielt Gamma auf den Versammlungen feuerige Reden, was fßr ein Glßck es sei, unter dem neuen, dem allerbesten System zu leben."
"Wir wissen also nicht, ob eine Logokratie der untereinander zerstrittenen Experten besser wäre als die Herrschaft der geistig Minderbemittelten, der wir heute unterworfen sind. Die sich ständig verschlechternde Qualität der fßhrenden politischen Eliten ist eine Folge der wachsenden Komplexität unserer Welt. Weil niemand diese Welt voll erfassen kann, und wenn er noch so weise wäre, drängen sich jene zur Macht, die sich darßber keine Sorgen machen."
"Wohl kann man darin [Im Buch One Human Minute] die Information finden, wieviele Bäume in der ganzen Welt in jeder Minute von einer Säge oder Axt gefällt werden. Diese Wälder verarbeitet man dann zu Papier fßr die Zeitungen, die zur Rettung der Wälder aufrufen."
"Vernunft ist innere Freiheit."
"Nicht der ist ein besserer Stratege, der weiĂ, dass man den Gegner Ăźberrumpeln muss, um zu siegen, sondern der, der weiĂ, wie man das tut."
"Neben den Drogen, die heute viele Tausende und vielleicht Millionen vergiften, wird unser Verstand obendrein durch die rund um den Globus verbreitete Emission pseudokosmischen Unsinns befallen."
"In zwei Worte gefaĂt, bin ich ein enttäuschter Weltverbesserer."
"Ich habe mich lange genug zum Narren gemacht. Die Zuneigung, die ich dem gefallenen Mädchen Science-Fiction entgegengebracht habe, ist nur zu vergleichen mit der Dummheit, sich in eine schÜne Frau zu vergucken, um dann festzustellen, dass sie unter voranschreitender Zahnfäule leidet."
"Ein hartnäckiger Begleiter der Erkenntnis ist die Unwissenheit ßber die eigene Unwissenheit."
"Die Tragik des 20. Jahrhunderts liegt darin, daà es nicht mÜglich war, die Theorien von Karl Marx zuerst an Mäusen auszuprobieren."
"Die Politiker sind ja auch eine Art Experten, nur eben selbsternannte."
"Der Mensch sollte sich besser bemĂźhen, selber intelligent zu werden."
"Bevor der Dicke mager wird, ist der Magere krepiert."
"Bereits als Kind scharte ich elektrostatische Geräte, Induktoren und VakuumrĂśhrchen um mich, meine erste groĂe Liebe sozusagen."
"Reich hat nur einen Glauben, den an die Ăberlebenskraft der Literatur und Kultur. Dieser Glaube ist frei von falschen Illusionen, aber er ist schĂśn und stark."
"Was habe ich aus dem Gespräch mit Anna Seghers gelernt? Daà die meisten Schriftsteller von der Literatur nicht mehr verstehen als die VÜgel von der Ornithologie."
""Ohne Eitelkeit gibt es kein Schreiben. Egal, ob Autor oder Kritiker"
""Manchmal ist eine Schreibblockade fĂźr die Leser ein Segen, das wollen wir nicht vergessen." Das Literarische Quartett am 15. Dezember 1994, zitiert nach http://www.ortneronline.at/?p=24412"
"Mich interessiert die Literatur, nicht das Buch."
"Lesen ist nicht nur die ErfĂźllung einer Erwartung, sondern auch Protest."
""'Ich bin ein halber Pole, ein halber Deutscher und ein ganzer Jude.' [...] diese arithmetische Formel war so effektvoll wie unaufrichtig: Hier stimmte kein einziges Wort. Nie war ich ein halber Pole, nie ein halber Deutscher"
""Der Wohlklang, der Scharfsinn und der Stil â und damit ist schon charakterisiert, was Heines bahnbrechendes Werk von beinahe allen seinen Vorgängern und beinahe allen seinen Nachfolgern unterscheidet. [...]. Ihm ist geglĂźckt, was Europa den Deutschen kaum mehr zutraute: ein StĂźck Weltliteratur in deutscher Sprache." â Ăźber Heinrich Heine, Der Fall Heine, dtv, MĂźnchen 2000, S. 13"
"Aufrichtigkeit ist die erste Pflicht des Kritikers."
"âDie Heiligen: posthume Karrieristen.â"
"âEr hat niemals einen Hinrichtungsbefehl ausgefertigt. Immer die Sekretärin.â"
"âJede Religion misst die Glaubensstärke ihrer Anhänger an der Bereitschaft, Holz fĂźr den Scheiterhaufen herbeizuschleppen.â"
"âDer Sklave will nicht frei werden. Er will Sklavenaufseher werden.â"
"âDie hartnäckigsten Anhänger der Sklaverei waren nicht die Sklavenhalter, sondern die privilegierten Sklaven.â"
"âJe hĂśher das Podest, auf das der Zwerg hinaufklettert, desto klarer sieht man, was fĂźr ein Zwerg es ist.â"
"âAphorismen entstehen nach dem gleichen Rezept wie Statuen: Man nehme ein StĂźck Marmor und schlage alles ab, was man nicht unbedingt braucht.â"
"Polnisch, deutsch, mit den Händen. Hauptsache, der Paà kommt, und der Ball ist im Tor."
"Nabelschnur durchgeschnitten, Fotos gemacht, Familie angerufen, geheult."
"Mir ist egal, ob die schlechte Verlierer sind. Die fahren jetzt nach Hause."
"Ich habe schon viele Hände gebrochen."
"Ich habe immer Spielfreude. Es ist mir egal, wie der Gegner heiĂt."
"Ich habe immer die Zeitung gelesen. Warum sollte ich das bei der WM nicht tun? Damit habe ich kein Problem. Egal, ob was Positives oder Negatives drinsteht. Davon lasse ich mich nicht beeinflussen. Was da heute drinsteht, das ist doch morgen schon wieder alt."
"Ich geb' euch kurze Antworten, dann mĂźsst ihr nicht so viel schreiben."
"Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Erdkundeunterricht geschlafen."
"Wenn ich ein zweites Mal geboren werde, laĂ ich mich gleich unter einem falschen Namen eintragen."
"Phantasie und LĂźge sind zweierlei"