First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"In GĂśthe erkennen wir das reine Gegentheil Lessings. Wie Lessing den deutschen Geist von fremdem Einfluss emancipirte, so unterwarf ihn Goethe diesem Einfluss mit pandemischer Buhlerei, und wie Lessing mit der ganzen Kraft und Grazie seiner Männlichkeit der Sentimentalität entgegentrat, eben so huldigte Goethe dieser weibischen Erschlaffung der Zeit und kuppelte ihr durch seine sĂźĂe Rede die GemĂźther zu. Allem Ueppigen, Weichen, Feigen, das durch die Sentimentalität, und allem Falschen, Verkehrten, ThĂśrichten, das durch die Nachäffung des Fremden in die deutsche Literatur eindrang, leistete GĂśthe den mächtigsten Vorschub und erhob die Schwäche und Unnatur zum Gesetz. Das einzige Gute, das er bei dieser schlechten Tendenz hatte, und wodurch er so groĂe Macht erlangte, war seine Form, das Talent der Sprache, Darstellung, Einkleidung."
"Glaube steht dem am schĂśnsten, der zugleich hochgebildet im Wissen ist."
"Ein Spiegel ist besser als eine ganze Reihe Ahnenbilder."
""Das sinnige deutsche Volk liebt es zu denken und zu dichten, und zum Schreiben hat es immer Zeit."- Die deutsche Literatur, Zweite vermehrte Auflage, Erster Theil, Hallberger'sche Verlagshandlung, Stuttgart 1836, S. 3, , siehe auch Wikipedia: Dichter und Denker"
"Die Poesie ist der Schmetterling auf der Blume der Welt."
"Die Deutschen thun nicht viel, aber sie schreiben desto mehr."
"Viel kann verlieren, wer gewinnt."
"Tätigkeit ist der wahre Genuà des Lebens, ja das Leben selbst."
"Ehret die Frauen! Sie stricken die StrĂźmpfe, // Wollig und warm, zu durchwaten die SĂźmpfe, // Flicken zerriĂene Pantalons aus;"
"die Poesie der Alten war die des Besitzes, die unsrige ist die der Sehnsucht; jene steht fest auf dem Boden der Gegenwart, diese wiegt sich zwischen Erinnerung und Ahndung."
"Das ächte Neue keimt nur aus dem Alten, // Vergangenheit muss unsre Zukunft grßnden, [...]"
"Mit der Freude an seinem Schaffen vereinte er [BĂźchmann] die anspruchsloseste Bescheidenheit. Streng gegen sich selbst, war er liebevoll gegen Andere, anerkennend und voll Wohlwollen. Nur der LĂźge und hohlen Phrase, oder der Unduldsamkeit gegenĂźber konnte er schroff werden."
"Es nĂźtzt mehr, zu zeigen, was gefordert wird, als das Geleistete zu loben, zumal wenn fĂźr die Warnungen Exempel nicht wohl gegeben werden kĂśnnen."
"Wer den Phallus, das Symbol des Dionysos, nicht ehrt, ist die KomĂśdie nicht wert."
"Mit den Augen und mit dem Abzählen ist's nicht getan; man muà das Lied von innen heraus zum Klingen bringen, wozu gehÜrt, daà man Wort und Vers und Stimmung zugleich in sich lebendig macht. Klingen muà das Lied."
"Es sind dieselben geistigen und sittlichen Kräfte, die im Frieden unsere Ăberlegenheit bewirken und die sich jetzt in dem Siegeszuge unseres Heeres bewähren."
"Die Studenten brauchen Jahre, nicht nur um nachzuholen, was ihnen eine Schule nicht mehr mitgibt, deren Prinzip ist multa, non multum, sondern um denken und arbeiten zu lernen, was die alte enge Lateinschule ihnen mitgab."
""Mein Rat an alle, die Zeit oder Interesse haben sich fĂźr eine internationale Sprache zu engagieren, wäre: 'Steht fest zu Esperanto'." verĂśffentlicht in: The British Esperantist, Vol. 28, Mai 1932. A Philologist on Esperanto, Ăbers.: Wikiquote"
"Doch vom GlĂźck und vom frohen Leben gibt es wenig zu sagen, bevor es ein Ende hat; so sind groĂe und herrliche Werke ihr eigener Nachruhm, solange sie dauern und Augen sie sehen kĂśnnen, und erst wenn sie in Gefahr sind oder fĂźr immer zerbrochen, gehen sie in die Lieder ein."
"Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand."
"Und derjenige, der etwas zerbricht, um herauszufinden, was es ist, hat den Pfad der Weisheit verlassen."
"Treulos ist, wer Lebewohl sagt, wenn die StraĂe dunkel wird."
"Ratschläge sind eine gefährliche Gabe, selbst von den Weisen an die Weisen, und alle Wege mÜgen in die Irre fßhren."
"... es ist leichter, Halt! zu rufen als Einhalt zu gebieten."
"Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, // Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden"
"Wenn mehr von uns Heiterkeit, gutes Tafeln und klingende Lieder hÜher als gehortetes Gold schätzen wßrden, so hätten wir eine frÜhlichere Welt."
"Riemer ist sehr brav. Wir lesen jetzt, eine neue Ausgabe vorbereitend, Wilhelm Meister zusammen. Da ich dieses Werklein, so wie meine Ăźbrigen Sachen, als Nachtwandler geschrieben, so sind mir seine Bemerkungen Ăźber meinen Styl hĂśchst lehrreich und anmuthig."
"So scherzte er (Goethe) einmal, als von den Engländern und ihrer undeutlichen, sylbenverschluckenden Aussprache die Rede war: sie schienen so hungrig und schwer zu sättigen, daĂ sie zu den Speisen auch noch Sylben verschlingen mĂźĂten, wie die VĂśgel noch Sand und Steinchen, um der Verdauung nachzuhelfen."
"Wir dßrfen auch im Ausland nicht, wie wir bisher getan haben, stets zu der Partei halten, die es auf Vergewaltigung wichtiger Kulturelemente zugunsten der eigenen nationalen Vorherrschaft abgesehen hat. Das wird sich stets rächen, wie es sich in der Tßrkei gerächt hat. Wir hätten nicht tßrkischer sein dßrfen als der Tßrke."
"Was es [das tĂźrkische Volk] braucht und was seine wirklichen Freunde ihm wĂźnschen, ist Bewegungsfreiheit fĂźr seine geistige, politische und materielle Entwicklung, die jetzt total unterbunden ist. Es ist dann alle Aussicht vorhanden, [âŚ] daĂ es zu seiner Zeit ein brauchbares Mitglied der europäischen VĂślkerfamilie werden wird."