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April 10, 2026
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"âWenn wir kalte Coca-Cola und Bier in die entlegensten Regionen Afrikas bringen kĂśnnen, sollte es nicht unmĂśglich sein, dasselbe mit Medikamenten zu tun.â"
"Erst das Anwachsen des Antisemitismus weckte in mir das BewuĂtsein meiner Pflichten gegenĂźber meinem Volke und die Initiative fiel meinem teuren Freund Herzl zu, zu dem ich in Paris in sehr nahe Beziehung trat"
"Dem Lernenden sollen nicht bloĂ die schon gewonnenen Ergebnisse vorgefĂźhrt werden, die beziehungslos ihm entgegentretend leicht ohne Sinn und Bedeutung bleiben. Da er die Frage nicht kennt, was kann die Antwort ihm frommen? Da er nicht weiĂ, was es zu suchen galt, wie kann der Fund ihn interessieren?"
"Welche denkbare Verbindung besteht zwischen bestimmten Bewegungen bestimmter Atome in meinem Gehirn einerseits, andererseits den fĂźr mich ursprĂźnglichen, nicht weiter definirbaren, nicht wegzuläugnenden Thatsachen: âIch fĂźhle Schmerz, fĂźhle Lust; ich schmecke sĂźss, rieche Rosenduft, hĂśre Orgelton, sehe Roth,â und der ebenso unmittelbar daraus fliessenden Gewissheit:âAlso bin ichâ? Es ist eben durchaus und fĂźr immer unbegreiflich, dass es einer Anzahl von Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Stickstoff-, Sauerstoff- u. s. w. Atomen nicht sollte gleichgĂźltig sein, wie sie liegen und sich bewegen, wie sie lagen und sich bewegten, wie sie liegen und sich bewegen werden. Es ist in keiner Weise einzusehen, wie aus ihrem Zusammenwirken Bewusstsein entstehen kĂśnne."
""Ignoramus et ignorabimus."
"Aber freilich leuchtet der Menschengeist am hellsten, wo Glanz der Kunst mit Glanz der Wissenschaft sich eint."
"Von allen Fehlern, die in der Erziehung gemacht werden, ist der Glaube an ererbte Grenzen der Entwicklung der schlimmste. Er verschafft Lehrern und Eltern die MÜglichkeit, ihre Irrtßmer wegzuerklären und in ihren Bemßhungen nachzulassen."
"Seit die PrĂźgel aus der Justiz verschwunden sind, muĂ es als Barbarei angesehen werden, Kinder zu schlagen. Wer da glaubt, nicht ohne Schläge in der Erziehung auskommen zu kĂśnnen, gesteht seine Unfähigkeit ein und sollte lieber die Hand von den Kindern lassen. AbschlieĂung an einem einsamen Ort halten wir fĂźr ebenso barbarisch wie Schläge, und wir kĂśnnen uns des Verdachts nicht erwehren, daĂ diese Strafe dem Charakter ebenso verhängnisvoll werden kann wie die erste Gefängnishaft dem jugendlichen Verbrecher."
"Obwohl beide, die Eltern und der Lehrer, ihren Teil zur Erziehungsarbeit beitragen kĂśnnen â die Eltern korrigieren die Mängel der Schule, der Lehrer korrigiert die häuslichen Mängel -, ist dennoch nicht von der Hand zu weisen, dass in unseren grossen Städten und unter modernen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der grĂśssere Teil der Verantwortung auf den Lehrer entfällt. Im grossen gesehen sind Eltern nicht so aufgeschlossen fĂźr neue Ideen wie unsere Lehrer, die ein berufliches Interesse an Kindererziehung haben."
"Menschsein heiĂt, ein MinderwertigkeitsgefĂźhl zu besitzen, das ständig nach seiner Ăberwindung drängt."
"GemeinschaftsgefĂźhl ist, Âťmit den Augen eines anderen zu sehen, mit den Ohren eines anderen zu hĂśren, mit dem Herzen eines anderen zu fĂźhlen.ÂŤ"
"Der Mensch ist von Natur aus nicht bÜse. Was auch ein Mensch an Verfehlungen begangen haben mag, verfßhrt durch seine irrtßmliche Meinung vom Leben, es braucht ihn nicht zu bedrßcken; er kann sich ändern. Er ist frei, glßcklich zu sein und andere zu erfreuen."
"Wer es in meinem Geschäft zu etwas bringen will, der muss primär Leidenschaft und Interesse zeigen."
"Im Grunde brauche ich nur ein Haar auszureiĂen und mache einen neuen Organismus daraus."
"Den Kindern rate ich, ihr eigenes Leben zu fĂźhren, gegen mich zu rebellieren und ihre Neigungen zu entdecken."
"Ărzte, die in einem sozialfinanzierten Krankenversicherungssystem mehr verdienen wollen als der Bundeskanzler, sollen Bauspekulanten werden oder nach Saudi-Arabien auswandern."
"Ich habe keinem einzigen Patienten geschadet, nur mir."
"Wo eine Zelle entsteht, da muss eine Zelle vorausgegangen sein, ebenso wie das Thier nur aus dem Thiere, die Pflanze nur aus der Pflanze entstehen kann."
"[...] wer kann sich darßber wundern, dass die Demokratie und der Socialismus nirgend mehr Anhänger fand, als unter den Aerzten? dass ßberall auf der äussersten Linken, zum Theil an der Spitze der Bewegung, Aerzte stehen? die Medicin ist eine sociale Wissenschaft, und die Politik ist weiter nichts, als Medicin im Grossen."
"[...] weil ich die Ueberzeugung habe, es handelt sich hier um einen groĂen Kulturkampf."
"Soll die Schule irgend gedeihen, so muà sie ganz und ohne Rßckhalt dem Clerus entzogen werden und an die Stelle pfäffischer Ueberlieferung ein freisinniger Unterricht treten, dessen Grundlage die positive Naturanschauung bildet."
"Ich scheue mich nicht zu sagen, es ist die Wissenschaft fĂźr uns Religion geworden, [...]."
"Eine vernßnftige Staatsverfassung muss das Recht des Einzelnen auf eine gesundheitsgemässe Existenz unzweifelhaft feststellen."
"Die naturwissenschaftliche Frage ist die logische Hypothese, welche von einem bekannten Gesetz durch Analogie und Induction weiterschreitet; die Antwort darauf giebt das Experiment, welches in der Frage selbst vorgeschrieben liegt."
"Die logische Antwort auf die Frage, wie man in Zukunft ähnliche Zustände, wie sie in Oberschlesien vor unsern Augen gestanden haben, vorbeugen kÜnne, ist also sehr leicht und einfach: Bildung mit ihren TÜchtern Freiheit und Wohlstand. Weniger leicht und einfach ist aber die faktische Antwort, die LÜsung dieses grossen socialen Problems."
"Die kßnstlichen Seuchen sind vielmehr Attribute der Gesellschaft, Produkte der falschen oder nicht auf alle Klassen verbreiteten Cultur; sie deuten auf Mängel, welche durch die staatliche und gesellschaftliche Gestaltung erzeugt werden."
"Die Freiheit ist nicht die Willkßr, beliebig zu handeln, sondern die Fähigkeit, vernßnftig zu handeln."
"Die Aerzte sind die natßrlichen Anwälte der Armen und die sociale Frage fällt zu einem erheblichen Theil in ihre Jurisdiction."
"Bildung, Wohlstand und Freiheit sind die einzigen Garantien fĂźr die dauerhafte Gesundheit eines Volkes."