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April 10, 2026
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"Wenn die Welt der Sinne und die Welt des Geistes absolut getrennt erscheinen, dann ist die SĂźnde auf ihrem Gipfel: sie hat sich selbst systematisirt und vollendet."
"Ein KĂźnstler, der die Welt Ăźber seinem Werke vergiĂt, wird nie durch das Werk zur Welt sprechen, wird das Werk vielleicht todt von sich losreissen, aber nie zu eignem freien und nothwendigen Leben schlieĂen kĂśnnen."
"Ein Gedicht ist eine ganze, geschlossene gemachte Welt: eine Erdichtung ist ein halbes, ungeschlossenes, schlecht gemachtes StĂźck Welt."
"[...] die Seele fßhlt in Betrachtung der Landschaft ein sanftes Getragenwerden, eine Bewegung, wie von einem unsichtbaren Geiste, durch die das Verweilen bei den anmuthigen Einzelnheiten erst seinen Reiz erhält."
"Der Staat ist [...] eine Allianz der vorangegangenen Generationen mit den nachfolgenden, und umgekehrt. Er ist eine Allianz nicht bloĂ der Zeitgenossen, sondern auch der Raumgenossen; [...] Der Staat ist nicht bloĂ die Verbindung vieler neben einander lebender, sondern auch vieler auf einander folgender Familien;"
"der Mensch ist nicht zu denken auĂerhalb des Staates."
"Der Mensch ist mit tausendfältigem Verlangen und unendlichen Begierden ausgestattet, und so in eine Welt gesandt worden, die reich genug sein wßrde noch viel mehr zu gewähren, als er begehren kann. Jede Gluth des Herzens findet ihren Schatten, jeder Durst seine Welle, jede Sehnsucht ihre Ferne und unzählige, heimliche, fest beschirmte Zufluchtsstätten sind bereitet fßr die Seele, welche nach Sicherheit und Ruhe strebt."
""Auch ich habe viel von einer Verbindung jenes grĂśĂeren Volkes geträumt, zu dem wir gehĂśren, wie der Zweig zum Stamme gehĂśrt, Revolutionen erwartet, und Helden, und mancherlei Veränderungen in den Gesinnungen der VĂślker, die kommen und den Traum begĂźnstigen sollten. Der groĂe FĂśderalismus Europäischer VĂślker, welcher dereinst kommen wird, so wahr wir leben, wird auch Deutsche Farben tragen; denn alles GroĂe, GrĂźndliche und Ewige in allen Europäischen Institutionen ist ja Deutsch"
"Ich vergesse nie den Ausdruck seines Gesichts, es war Âťdie Blasiertheit in PersonÂŤ, wie man ringsherum flĂźsterte. Die hochgezogenen Augenbrauen, die leicht vorgebeugte Haltung und sein herablassender Blick auf die anderen Menschen, sind mir bis heute unvergeĂlich."
"Jeder, der eine Laterne oder Leuchte trägt, ist gezwungen, sein Lichtchen unter dem Mantel zu verbergen, aus Furcht, von den Blinden totgeschlagen zu werden, die ihren Stock erheben, sobald sie hÜren, um sie her sei Licht..."
"Wer noch die Kraft zu lieben oder wer die SchÜnheit hat, dem obliegt es nicht, zu erläutern, was Liebe und SchÜnheit ist."
"In der Katastrophe nimmt sich das Unheil nur selten die Zeit, um fĂźr unser Gesicht die rechte Maske zu liefern."
"Eine Frau ist ein Wesen, das seine Natur gefunden hat."
"Die Phantasie trainiert man am besten durch juristische Studien. Nie hat ein Dichter die Natur so frei ausgelegt wie ein Jurist die Wirklichkeit."
"Der Glaube an Gott ist wie der ewige Beginn einer Liebe: Schweigen."
"Die neue Generation der Deutschen gehĂśrt zu den demokratischsten, humansten und fortschrittlichsten VĂślkern der Welt."
"Was nĂźtzte der Islam dem Westen (und den Muslimen), wenn er sich nicht mehr von ihm unterschiede?"
"Jeder Muslim kann jede gottesdienstliche Handlung ohne Mitwirkung eines Dritten vollziehen, ist also auf keinen Klerus angewiesen."
"Ein gläubiger Mensch ist auĂerstande, seinen Glauben an der Garderobe abzugeben."
"Ăberhaupt ist zu beobachten, daĂ die verfĂźhrerische westliche Lebensart mit ihrem gepflegten Hedonismus und materialistisch praktizierten Atheismus bei den Kindern muslimischer Einwanderer innerhalb weniger Jahre schafft, was christlichen Missionaren Ăźber Jahrzehnte nicht gelungen war: junge Muslime ihrer Religion zu entfremden und ihnen diese als Fortschrittshemmnis erscheinen zu lassen."
"Die maĂgebliche Formel heiĂt nicht âReligion ist Staatâ, sondern âReligion und Staatâ (Din wa Daula). Damit wird unwillkĂźrlich anerkannt, dass beides nicht identisch ist, sondern dass es um unterschiedliche Bereiche geht, die allerdings auf islamische Weise in harmonische Beziehung gebracht werden mĂźssen."
"Allah appelliert im Koran ständig an die Gläubigen, doch nachzudenken, zu reflektieren, den Verstand zu gebrauchen."
"Wie viel geht nicht Vielen auf so langem Wege verloren: Gesundheit, Kräfte, selbst Neigung und Fähigkeit, Einfaches zu genieĂen, dessen Duft am leichtesten verflĂźchtigt, eben weil er der feinste ist."
"Malen ist eine Kunst, Dichten auch, und gar Musik; die grĂśĂte Kunst aber ist leben. Am eigenen Leben ein KĂźnstler werden ist allein werth, Zahnschmerzen zu dulden und Geld zu entbehren."
"GlĂźck wie UnglĂźck ist doch zuletzt nur Stoff, und menschliche Aufgabe daran zum KĂźnstler zu werden;"
"Es ist so leicht, sich behaglichen GenuĂ zu verschaffen, daĂ man nur staunen muĂ, wie selten er zu finden."
"Einzeln bin ich geboren, einzeln will ich leben und werde auch einzeln sterben. Darunter mein' ich nicht allein sein. Aber nicht MengegefĂźhl will ich pflegen."
"Der Mensch hat immer eine Heimat und wäre es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist. Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz."
"FĂźr Geld wĂźrde er seine Seele verkaufen, denn er wĂźrde seinen Mist eintauschen gegen Gold."
"Er hat alle Laster des alten Regimes und alle des neuen."
"Das ist das einzige Laster [franzĂśsisch vice], das ihm noch fehlte."
"Frauen - "MÜgt ihr euch zu ihren Fßssen, zu ihren Knien begeben... niemals jedoch verfangt euch in ihren Händen." -"
"Wie schade, Messieur, dass ein so groĂer Mann so schlecht erzogen ist."
"Vor allen Dingen keinen Eifer! / Nur nicht zuviel Eifer! / Zuviel Eifer!"
"Nicht nachgeben bedeutet manchmal getÜtet werden, aber nachgeben bedeutet geschwächt werden."
"Es gibt drei Arten von Wissen: Das Wissen an sich, das Wissen um die Lebensart und das Wissen, wie man etwas tut; die beiden letzteren machen im allgemeinen das erste ĂźberflĂźssig."
"Ich verzeihe den Leuten, wenn sie nicht meiner Meinung sind, aber ich verzeihe ihnen nicht, wenn sie keine eigene Meinung haben."
""Die Sorgfalt, die man der Erziehung der Frauen widmet, ist eines der sichersten Mittel, die Sitten zu verfeinern und einzuhalten." (ßber seine Befßrwortung des Schulbesuchs fßr Mädchen)"
"Das ist kein Ereignis, sondern bloĂ eine Neuigkeit."
"Der Kaffee muss schwarz sein wie der Teufel, heià wie die HÜlle, rein wie ein Engel und sßà wie die Liebe."
"Beleidigungen sind das Recht derjenigen, die Unrecht haben."
"Verrat ist eine Frage des Datums."
"Das Illegale erledigen wir sofort, das Verfassungswidrige dauert etwas länger."
"Präsident Clintons Gedanke von den Fßhrungspartnern USA und Deutschland war nicht gerade sehr weise, denn dies ist eines jener Schlagworte, die nichts Gutes bringen. Tatsächlich treibt dieser Gedanke alle auf die Barrikaden, denn letztendlich wurden zwei Weltkriege gefßhrt, um eben das, eine dominante Rolle Deutschlands, zu verhindern."
"Ein Volk, das seit zweitausend Jahren verfolgt wird, muss doch irgendetwas falsch machen."
"Ich sehe nicht ein, weshalb es nĂśtig sein sollte, stillzuhalten und zuzusehen, wie ein Land durch die Verantwortungslosigkeit seines Volkes kommunistisch wird."
"O, so wohlthuend friedlich und still! Welche Erholung fßr die Gedanken! Frei von dem betäubenden Lärm der Menschen mit ihren Hochrufen."
"Ich glaube, daĂ, wenn wir auf die sich in der Natur selbst vorfindenden Kräfte Acht geben und versuchen, mit denselben und nicht gegen sie zu arbeiten, wir den sichersten und leichtesten Weg zum Pole finden werden."
"Die Nachahmung der Moderne hat mehr Talente steril gemacht als die Nachahmung der Alten."
"Wenn Freiheit und Demokratie auch keine äquivalenten Begriffe sind, so sind sie doch komplementär: Ohne Freiheit ist die Demokratie Despotie, ohne Demokratie ist die Freiheit eine Chimäre."