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April 10, 2026
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"Vor 20 Jahren waren wirklich nur GeistesgestĂśrte der Ansicht, Gleichgeschlechtliche kĂśnnen eine Familie bilden."
"Ich bin nicht verschämt, sondern unverschämt katholisch."
"Gott hatte vor langer Zeit die Idee von einem Menschen, so wie ich es bin. Und die Idee hat ihm gefallen."
"Die vielleicht letzte wissenschaftliche Grenze â die ultimative Herausforderung â besteht darin, die biologische Basis des BewuĂtseins und der geistigen Vorgänge, durch die wir wahrnehmen, handeln, lernen und uns erinnern, zu verstehen."
"Ich weiĂ schon, meine Damen und Herren, das alles ist sehr kompliziert so wie diese Welt, in der wir leben und handeln, und die Gesellschaft, in der wir uns entfalten wollen. Haben wir daher den Mut, mehr als bisher auf diese Kompliziertheit hinzuweisen; zuzuÂgeben, daĂ es perfekte LĂśsungen fĂźr alles und fĂźr jeden in einer pluralistischen Demokratie gar nicht geben kann."
""Ich nehme zur Kenntnis, dass Waldheim nicht bei der SA war, sondern nur sein Pferd." -Konter zu Kurt Waldheims Aussage, er sei nicht Mitglied des SA-Reiterkorps gewesen; ORF.at: Die Waldheim-Affäre und ihre Folgen, 14. Juni 2007, abgerufen am 16. April 2010"
"Seit bekannt wurde, dass meine Schuhe konfisziert wurden, bekomme ich von allen mĂśglichen Leuten Schuhe geschenkt."
"... ich hasse es, Fragmente zu hinterlassen. Das ist das Vollendungsstreben."
"Ich bin konservativ und liberal, und das darf man in Deutschland nicht sein. [...] Man darf ja auch heute nicht seine Meinung sagen in Deutschland. Versuchen Sie das doch mal! Ein Schritt vom Wege, und Sie sind erledigt."
"Es gibt Achtzigjährige, die sich im Internet wie Skifahrer bewegen."
"Eine dicke, sehr 'gewÜhnliche' Mami sah ich ihr Baby mit einer roten PDS-Fahne in der Hand ßber den Universitätsplatz schieben. In Gedanken hab' ich sie wollßstig in den Arsch getreten, mehrmals."
"Ein Schriftsteller, der kein Tagebuch schreibt, ist irgendwie schief gewickelt, mit dem stimmt was nicht."
"Das Einzige, was mich am Tod wirklich traurig macht, ist, dass man als Toter keine Musik mehr hĂśren kann."
""Ostalgie ist nicht mein Ding. Eine Art davon grassiert ja heutzutage. Manchem erscheint die DDR in rĂźckblickender Verklärung als ein Hort sozialer Sicherheit. Tatsächlich ist die DDR nicht zuletzt daran zugrunde gegangen, daĂ sie infolge wirtschaftlicher Ineffizienz ihre sozialen VerheiĂungen nicht finanzieren konnte."
"Ein unmĂśgliches StĂźck trivialer politischer Architektur, ein negatives Faszinosum, ein Zeugnis der weltweiten Verurteilung unseres Sozialismusversuches"
"Der Kommunismus wurde von den Menschen, die er zu beglßcken vorgab, von der Weltbßhne gefegt. Er ist wirtschaftlich gescheitert, hat sozial versagt. Er hat sich als eine blutige Diktatur erwiesen. Und er war unfähig, sich zu läutern. Auch ich habe mich nach diesem Fiasko leider erst danach gefragt, wie es dazu kommen konnte. Wer sich das ehrlich beantwortet, kann kein Kommunist mehr sein."
""Das tritt nach meiner Kenntnis"
"Zu wahr, um schĂśn zu sein: // auch der Feingeist muĂ fressen."
"ReligiĂśser Fundamentalismus tendiert stark zur Vermengung und Vermischung von Religion und Politik, von Kirche und Staat."
"ReligiÜser Fundamentalismus ist das stärkste, massivste, allerdings meist auch attraktivste und faszinierendste, die Massen am meisten einnehmende und einfangende Motiv, weswegen jede Machtpolitik stets bedacht sein wird, eine Religion oder Konfession fßr ihre Ziele einzuspannen. Kein Zufall, daà der rÜmische Kaiser Konstantin das immer stärker werdende Christentum zur Staatsreligion machte, obwohl er zu dem Zeitpunkt selbst noch kein Christ war."
"Kein Fundamentalismus also ohne grundlegende Denkverbote, ohne radikales Misstrauen und Skepsis gegenßber anderen Weltbildern und Lebensentwßrfen und deren Anhängern."
"Kein einziges Denkverbot, kein einziges Dogma, kein einziges Moralgebot der Kirche wurde von dem II. Vatikanischen Konzil aufgehoben."
"Die Kirche [âŚ] mobilisierte stets nur ihr Potential an Anpassungsenergien mit dem Ziel der Erhaltung bzw. Erweiterung der eigenen Macht unter revolutionär veränderten Bedingungen, niemals Ăźbernimmt sie echt emanzipatorische FĂźhrungsrollen."
"Der religiÜse Fundamentalismus ist bereits in den grundsätzlichen Glaubenswahrheiten der monotheistischen Religionen angelegt. Sie alle stellen frßher oder später Denkverbote auf, die der Vernunft Einhalt gebieten. Durch ihr Beharren auf absoluten Werten lassen sie sich letztlich mit religiÜser Toleranz kaum vereinbaren."
"Wie schĂśn und gut wĂźrden alle Menschen sein, wenn sie sich jeden Abend vor dem Einschlafen die Ereignisse des ganzen Tages vor Augen fĂźhrten und Ăźberlegten, was gut und was schlecht gewesen ist."
"Niemand, der nicht schreibt, weiĂ, wie fein es ist, zu schreiben. FrĂźher habe ich immer bedauert, nicht gut zeichnen zu kĂśnnen, aber nun bin ich ĂźberglĂźcklich, daĂ ich wenigstens schreiben kann. Und wenn ich nicht genug Talent habe, um Zeitungsartikel oder BĂźcher zu schreiben, gut, dann kann ich es immer noch fĂźr mich selbst tun."
"Ich will noch fortleben nach meinem Tode."
"Ich muĂ dir wieder von einem Streit erzählen, aber zuvor will ich dir sagen, daĂ ich es gräĂlich und unbegreiflich finde, wenn Erwachsene sich so schnell, so oft und Ăźber die kleinste Kleinigkeit erregen und streiten. Bisher dachte ich, daĂ nur Kinder sich zanken und daĂ es später nicht mehr vorkommt."
"Es ist ein Wunder, daĂ ich all meine Hoffnungen noch nicht aufgegeben habe, denn sie erscheinen absurd und unerfĂźllbar. Doch ich halte daran fest, trotz allem, weil ich noch stets an das Gute im Menschen glaube."
"Ein Mensch kann einsam sein, obwohl er von vielen geliebt wird, wenn er nicht fĂźr einen Menschen 'der Liebste' ist."
"Um reich zu werden, muĂ man viel Geld haben."
"Auf einem Vulkan lässt sich leben, besagt // Eine Inschrift im zerstÜrten Pompeji."
"Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden."
""Man kann davon Ăźberzeugt sein, sich etwas zu wĂźnschen"
"Es gibt ReichtĂźmer, an denen man zugrunde geht, wenn man sie nicht mit anderen teilen kann."
"Es gibt manchmal im Lauf der Welt besondere Augenblicke (âŚ), wo es sich ergibt, dass alle Dinge und Wesen, bis zu den fernsten Sternen hinauf, in ganz einmaliger Weise zusammenwirken, sodass etwas geschehen kann, was weder vorher noch nachher je mĂśglich wäre. Leider verstehen die Menschen sich im allgemeinen nicht darauf, sie zu nĂźtzen, und so gehen die Sternstunden oft unbemerkt vorĂźber. Aber wenn es jemand gibt, der sie erkennt, dann geschehen groĂe Dinge."
"Die ganze Welt ist eine groĂe Geschichte, und wir spielen darin mit."
"Es gibt ein groĂes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darĂźber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darĂźber. Dieses Geheimnis ist die Zeit."
"Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen."
""Das Zeit-Sparen läĂt sich nicht mit irgendeiner anderen Art des Sparens vergleichen. Es ist eine Sache des vollkommenen Vertrauens"
"In Herrn Fusis Laden hing nun ein Schild mit der Aufschrift: Gesparte Zeit ist doppelt Zeit!"
"Denn die SchĂśnheit â und nur sie! â adelt und heilt den Menschen und erlĂśst ihn aus allen Zwängen der Naturnotwendigkeit und der geistigen und sittlichen Gesetze. Sie macht den Menschen frei (...)"
"Auf einem Dampfer, der in die falsche Richtung fährt, kann man nicht sehr weit in die richtige Richtung gehen."
"âDer zuverlässigste Weg, die Zukunft vorauszuahnen, ist, die Gegenwart zu verstehen.â â Zitiert bei Tobias Micke: Trendscouts â Ist die Zukunft berechenbar? Archivierte Webseite im Internet Archive am 23. Juli 2010"
"âWir ertrinken in Informationen und hungern nach Wissen.â"
"Wem kann ich erzählen, dass die Ilias mich langweilt?"
"Was fĂźr eine vorzĂźgliche Einrichtung, daĂ die Gedanken nicht als sichtbare Schrift Ăźber unsere Stirne laufen. Leicht wĂźrde jedes Beisammensein, selbst ein harmloses wie dieses, zum MĂśrdertreffen."
"Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen. Wir trennen es von uns ab und stellen uns fremd."
"Schreiben ist groĂ machen."
"Das Paradies kann sich rar machen, das ist so seine Art."