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April 10, 2026
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""Das Gewissen redet einzig und ständig im Modus des Schweigens." â Sein und Zeit, 1927, in: Gesamtausgabe, Band 2, Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1977, § 56, S.363"
""Aus dem Spiegel-Spiel des Gerings des Ringes ereignet sich das Dingen des Dinges." â Das Ding, zit. nach Hans Joachim StĂśrig: Kleine Weltgeschichte der Philosophie, Stuttgart: Kohlhammer 1970, S. 442"
""Warum ist Ăźberhaupt Seiendes und nicht vielmehr Nichts? Das ist die Frage." â EinfĂźhrung in die Metaphysik, 1935, in: Gesamtausgabe, Band 40, Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1983, § 1, erster Satz"
""Sprache ist lichtend-verbergende Ankunft des Seins selbst." â Brief Ăźber den "Humanismus", 1946, in: Gesamtausgabe, Band 9 "Wegmarken", 1. Aufl., Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1976, S.326"
""Nicht Lehrsätze und 'Ideen' seien die Regeln eures Seins. Der FĂźhrer selbst und allein ist die heutige und kĂźnftige Wirklichkeit und ihr Gesetz." â Aufruf an die Deutschen Studenten. Freiburger Studentenzeitung 3. November 1933, in: Bernd Martin (Hrsg.), Martin Heidegger und das âDritte Reichâ. Ein Kompendium, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1989"
"Herkunft aber bleibt stets Zukunft."
""Die Frage nach dem Sinn von Sein soll gestellt werden." â Sein und Zeit, 1927, in: Gesamtausgabe, Band 2, Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1977, § 2, erster Satz"
""Die Wissenschaft denkt nicht." â Was heiĂt Denken? 4. Aufl. TĂźbingen: Niemeyer 1984, S. 4 (Abdruck der Vorlesungen unter diesem Titel WS 1951/52 u. SS 1952, Zitat in erster Vorlesung); Ăźbernommen in den Vortrag: Was heiĂt Denken? in: Vorträge und Aufsätze, Pfullingen: Neske 1954, S. 129â143, hier: S. 133; zuerst im Mai 1952 als Vortrag im Bayerischen Rundfunk gesprochen; gedruckt in der Zeitschrift "Merkur", 6. Jg. 1952, S. 601 ff."
""Die Sprache ist das Haus des Seins." â Ăber den Humanismus. Frankfurt a.M.: Klostermann, 1949. S. 5."
""Die genannte Frage [nach dem Sinn von Sein] ist heute in Vergessenheit gekommen..." â Sein und Zeit, 1927, in: Gesamtausgabe, Band 2, Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1977, § 1, erster Satz"
"Der Mensch ist nicht der Herr des Seienden. Der Mensch ist der Hirt des Seins."
""Der Mensch ist der Nachbar des Seins." â Brief Ăźber den "Humanismus", 1946, in: Gesamtausgabe, Band 9 "Wegmarken", 1. Aufl., Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1976, S.342"
""Ist ein falscher Gedanke nur einmal kĂźhn und klar ausgedrĂźckt, so ist damit schon viel gewonnen." VB 144 (1948), vgl. books.google"
""Ehrgeiz ist der Tod des Denkens." VB 560 (1948), vgl. books.google"
"Wir kämpfen mit der Sprache. Wir stehen im Kampf mit der Sprache."
"Die TragĂśdie besteht darin, daĂ sich der Baum nicht biegt, sondern bricht."
"Esperanto. Das GefĂźhl des Ekels, wenn wir ein erfundenes Wort mit erfundenen Ableitungssilben aussprechen. Das Wort ist kalt, hat keine Assoziationen und spielt doch 'Sprache'. Ein bloĂ geschriebenes Zeichen wĂźrde uns nicht so anekeln."
"Nur sich nicht in Teilprobleme verstricken, sondern immer dort hinaus flĂźchten, wo man freien Ăberblick Ăźber das ganze eine groĂe Problem hat, wenn auch dieser Ăberblick noch unklar ist!"
"Gut und BĂśse tritt erst durch das Subjekt ein. Und das Subjekt gehĂśrt nicht zur Welt, sondern ist eine Grenze der Welt."
"Die Verwirrung und Ăde der Psychologie ist nicht damit zu erklären, dass sie eine Âťjunge WissenschaftÂŤ sei; ihr Zustand ist mit dem der Physik z.B. in ihrer FrĂźhzeit nicht zu vergleichen. (Eher noch mit dem gewissen Zweige der Mathematik. Mengenlehre.) Es bestehen nämlich, in der Psychologie, experimentelle Methoden und Begriffsverwirrung. (Wie im andern Fall Begriffsverwirrung und Beweismethoden.) // Das Bestehen der experimentellen Methode läĂt uns glauben, wir hätten das Mittel, die Probleme, die uns beunruhigen, loszuwerden; obgleich Problem und Methode windschief aneinander vorbeilaufen."
""Eine Hauptursache philosophischer Krankheiten"
""Was ich lehren will, ist: Von einem nicht offenkundigen Unsinn zu einem offenkundigen ßbergehen." §464"
"Ein philosophisches Problem hat die Form: ÂťIch kenne mich nicht aus.ÂŤ"
"Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unsres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache."
"Die Idee sitzt gleichsam als Brille auf unsrer Nase, und was wir ansehen, sehen wir durch sie. Wir kommen gar nicht auf den Gedanken, sie abzunehmen."
""Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache." §43"
"Der Philosoph behandelt eine Frage; wie eine Krankheit."
"Wovon man nicht sprechen kann, darĂźber muĂ man schweigen."
"Meine Sätze erläutern dadurch, dass sie der, welcher mich versteht, am Ende als unsinnig erkennt, wenn er durch sie â auf ihnen â Ăźber sie hinausgestiegen ist. (Er muss sozusagen die Leiter wegwerfen, nachdem er auf ihr hinaufgestiegen ist.) // Er muss diese Sätze Ăźberwinden, dann sieht er die Welt richtig."
"Wir fĂźhlen, daĂ selbst, wenn alle mĂśglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, unsere Lebensprobleme noch gar nicht berĂźhrt sind. Freilich bleibt dann eben keine Frage mehr; und eben dies ist die Antwort."
"Zu einer Antwort, die man nicht aussprechen kann, kann man auch die Frage nicht aussprechen. // Das Rätsel gibt es nicht. // Wenn sich eine Frage ßberhaupt stellen lässt, so kann sie auch beantwortet werden."
"Nicht wie die Welt ist, ist das Mystische, sondern daĂ sie ist."
"Der Tod ist kein Ereignis des Lebens. Den Tod erlebt man nicht. // Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt. // Unser Leben ist ebenso endlos, wie unser Gesichtsfeld grenzenlos ist."
"Der Sinn der Welt muss ausserhalb ihrer liegen. In der Welt ist alles wie es ist und geschieht alles wie es geschieht; es gibt in ihr keinen Wert â und wenn es ihn gäbe, so hätte er keinen Wert."
"Die Sätze der Logik sind Tautologien."
"Das Subjekt gehĂśrt nicht zur Welt, sondern es ist eine Grenze der Welt."
"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt."
"Alle Sätze der Logik sagen aber dasselbe. Nämlich Nichts."
"Alles was ßberhaupt gedacht werden kann, kann klar gedacht werden. Alles was sich aussprechen lässt, lässt sich klar aussprechen."
"Der Zweck der Philosophie ist die logische Klärung der Gedanken. // Die Philosophie ist keine Lehre, sondern eine Tätigkeit."
"Alle Philosophie ist âSprachkritikâ."
"Die meisten Sätze und Fragen, welche ßber philosophische Dinge geschrieben worden sind, sind nicht falsch, sondern unsinnig. Wir kÜnnen daher Fragen dieser Art ßberhaupt nicht beantworten, sondern nur ihre Unsinnigkeit feststellen. Die meisten Fragen und Sätze der Philosophen beruhen darauf, dass wir unsere Sprachlogik nicht verstehen."
"Die Welt ist alles, was der Fall ist."
"Man kÜnnte den ganzen Sinn des Buches etwa in die Worte fassen: Was sich ßberhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen; und wovon man nicht reden kann, darßber muss man schweigen."
"Deutschland muĂ leben, und wenn wir sterben mĂźssen!"
""Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafĂźr sind, besonders die, die nicht hineingehen mĂźssen." â Im Fernseh-Interview vom 28. Januar 1963 mit Friedrich Luft beim SFB in Berlin. Erstsendung in der SFB-Sendereihe âDas Profilâ am 3. Februar 1963, 22 Uhr. Im Video der ardmediathek.de bei 09:20"
""Zynismus ist Herz mit negativem Vorzeichen." â Der schwarze Obelisk. Aufbau Verlag, Berlin 1956. Seite 161"
"ÂťWir sterben nichtÂŤ, flĂźsterte sie in Ravics Armen. ÂťNein. Nicht wir. Nur die Zeit. Die verdammte Zeit. Sie stirbt immer. Wir leben. Wir leben immer. [...]ÂŤ â Arc de Triomphe. Bertelsmann Lesering, GĂźtersloh 1960, Seite 161. Oft zitiert als: "Wir werden leben, nur die Zeit stirbt", mit der unzutreffenden Quellenangabe Im Westen nichts Neues."
""In schwierigen Zeiten hat Gott immer eine Chance." â Arc de Triomphe. Bertelsmann Lesering, GĂźtersloh 1960, Seite 87"
""Er fiel im Oktober 1918, an einem Tage, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden." â Im Westen nichts Neues. Propyläen-Verlag Berlin 1929. Kapitel XII Seite 288"